Daten der Wanderung
Wertung

Lage der Wanderung
Höhenprofil

Daten
Länge: 10,62 km
Ausgangspunkt: Parkplatz am Infopunkt in Wiesenbronn am Seegarten
Parkplatz GPS (Lat,Lon): 49.7485344401121, 10.3074282140234
Wanderkarte: Nördlicher Steigerwald Bamberg, Kompass Karte
Wanderbeschreibung
Die Wanderung beginnt in der Ortsmitte von Wiesenbronn am Parkplatz Seegarten. Von hier geht man zunächst entlang der Hauptstraße zum Rathaus und wandert anschließend weiter durch den Ort. So erreicht man bald schon den Koboldsee (Wegpunkt 0–4), ein kleines Gewässer am Ortsrand. In der Nähe des Sees gibt es eine Feuerstelle. In unmittelbarer Nähe der Grillstelle kann man einen Abstecher zum „Wein-Kunst-Weg“ (1) bzw. zum Weinlabyrinth (2) machen.
Zum Wiesenbronner Steinbruch
Die Wanderung führt an einer Baumreihe vorbei, biegt dann bei erster Gelegenheit links ab und folgt bis zum Erreichen des Waldes weiteren Baumreihen (Wegpunkt 5–8). Hier ist die Landschaft schön gegliedert. Kleine mit Reben bestandene Hügel erheben sich sanft vor mit Hecken, Gebüsch und Baumreihen durchzogenen landwirtschaftlichen Flächen
Der Weg durch das eichenreiche Waldstück steigt zunächst kaum, dann etwas stärker an und führt zur „Hütte am Steinbruch“ (Wegpunkt 9). Hier hat man sich eine nette Möglichkeit ausgedacht dem Wanderer Tierspuren näher zu bringen. Über einem mit Sand gefüllten Kasten hängen verschiedene Tierbeine aus Holz. Nachdem man den Sand glatt gezogen hat, drückt man ein solches Bein in den Sand und kann nun erkennen, wie der Fußabdruck des jeweiligen Tieres aussieht.
Der Weg von der Hütte zum Steinbruch ist recht kurz dafür aber knackig steil und kostet den ein oder anderen Schweißtropfen. Der Steinbruch selbst – auf den ein Schild hinweist – wirkt wie eine kleine Schlucht, begrenzt durch mächtige Schilfsandsteinblöcke.
Der Weg führt weiter bergauf und biegt trifft kurz nach dem Steinbruch auf den Steigerwald Panoramaweg. Hier wenden wir uns links und wandern eine Weile auf dem Panoramaweg entlang – da wir aber noch im Wald sind, ist es mit dem Panorama nicht weit her. Doch bald führt die Wanderung aus dem Wald hinaus in einen Weinberg (Wegpunkt 10–11). Von hier hat man einen schönen Blick auf Castell und den Schlossberg mit den Resten der ehemaligen Casteller Burg.
Über Feld und Wiese nach Wiesenbronn
Doch kaum sind wir ein paar Meter aus dem Wald gewandert, verlassen wir den Steigerwald Panoramaweg wieder und biegen links bergab. Es folgt ein kurzes Stück durch den Weinberg. Bald erreicht man eine stark landwirtschaftlich geprägte Ebene. Ab hier, denke ich, werden die Meinungen über die Wanderung auseinandergehen. Wir haben ungefähr die Hälfte der Wanderung hinter uns gebracht. Der jetzt folgende Teil ist landschaftlich weitgehend ähnlich. Mehr oder weniger große landwirtschaftliche Schläge, teils gegliedert durch Gebüsch und Baumreihen, teils das Gefühl von Agrarsteppe vermittelnd, lassen nur bedingt Begeisterung bei mir aufkommen.
Die Wanderung führt nach Trautberg (Wegpunkt 12–18). Hier überquert man die Straße und wandert entlang eines Grabens an zwei Fischteichen vorbei. Neben dem Traumrunden Wanderzeichen kommt noch ein weiteres Wanderzeichen hinzu, das des Rüdenhäuser Mühlenwegs. Allerdings wird man von den Mühlen nicht wirklich etwas sehen, im günstigsten Fall weisen kleine Hinweisschilder darauf hin, dass hinter den bachbegleitenden Bäumen sich eine ehemalige Mühle befindet.
In der Begleitvegetation des Baches wächst die ein oder andere Kopfweide, die bereits in kräftige Dimensionen vorgestoßen ist.
Der Weg entlang der Baureihen endet an einem geteerten Feldweg. Von hier hat man die Wiesenbronner Kirche fast konstant im Blick. Der Weg selbst schlägt noch ein paar Haken bevor er vorbei an einem kleinen Wäldchen und einer Baumreihe aus Pappeln wieder in den Ort und zurück zum Ausgangspunkt führt (Wegpunkt 19–26).
Fazit
Der erste Teil der Wanderung hat mir gut gefallen, ab der zweiten Hälfte – dem Teil außerhalb Wald – fand ich die Wanderung relativ unspannend. Das mag zum Teil verstärkt worden sein durch tristes Herbstwetter und vollständig abgeerntete Felder. Im Frühsommer, wenn die Felder nicht mehr kahl sind, wäre der Eindruck vielleicht ein anderer gewesen. Mein Fazit fällt daher gemischt aus. Mit anderen Worten: Man kann diese „Traumrunde“ gehen und macht sicherlich nicht wirklich etwas falsch. Die Traumrunden in Iphofen oder Castell sind aber deutlich ansprechender.
Traumrunden im Kitzinger Land
Die Bezeichnung „Traumrunde“ stellt keine Wertung durch mich dar. Vielmehr handelt es sich dabei um mehrere ausgeschilderte Wanderungen im Landkreis Kitzingen. Abgesehen von den auf www.Schoener–Suedwesten.de beschriebenen Wanderungen, gibt es noch weitere Traumrunden unterschiedlicher Länge. Eine Übersicht finden Sie hier.