Daten der Wanderung
Wertung

Lage der Wanderung
Höhenprofil

Daten
Länge: 15,48 km
Ausgangspunkt: Parkplatz am Ortsrand des Weilers Dauernberg.
Parkplatz GPS (Lat,Lon): 49.0319370092613, 9.45847401643071
Wanderkarte: Freizeitkarte 518, Schwäbisch Hall - Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
Wanderbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Ortsrand von Dauernberg (Wegpunkt 0). Vom Wanderparkplatz geht man über einen befestigten Feldweg Richtung Wald und folgt dem Wanderzeichen D2. Wer über die L 1066 Sulzberg –Spiegelberg gekommen und dann Richtung Dauernberg abgebogen ist, dem schwant schon, dass es von hier erst einmal nicht weiter bergauf, sondern eigentlich nur bergab gehen kann. Und das es steil werden könnte. Ersteres stimmt, letzteres bedingt.
Von Dauernberg zur Tobelschlucht
Über angenehme Forstwege führt die Wanderung zunächst durch den Wald, um oberhalb des Weilers Siebersberg auf eine Wiese hinauszuführen (Wegpunkt 1–3). Die letzten Meter bergab spaziert man dann durch eine Streuobstwiese mit schönem Blick ins Tal.
Nun geht es eine Weile geradeaus an kleinen Bächen entlang, zuerst noch im Tal, bald aber wieder bergauf gehend. Der Eschachweg zweigt irgendwann rechts ab (Wegpunkt 4–9). Auch hier verläuft die Wanderung auf bequemen Forstwegen. Der Anstieg bis Großhöchberg ist moderat, aber lang. Von Großhöchberg geht es dann weiter über eine einsame Verbindungsstraße zur Tobelschlucht (Wegpunkt 10–15).
Tobelschlucht und Hohler Stein
Der Einstieg in die Schlucht ist leicht zu finden. Bei einer Sitzgruppe mit Feuerstelle biegt man links in einen Weg ein Weg ab, der bereits nach wenigen Metern in einen schmalen, bergab führenden Pfad abzweigt. Bei feuchter Witterung kann insbesondere der Einstieg und im weiteren Verlauf auch Passagen innerhalb der Schlucht eine
matschig – rutschige Angelegenheit werden.
Die Tobelschlucht beeindruckt mit meterhohen Felswänden und wie in den Wald geworfenen Felsbrocken. Während mancherorts der Begriff Schlucht etwas arg großzügig verwendet wird, hat sich die Tobelschlucht ihren Namen durchaus ein bisschen verdient. Gerade auf der zweiten Etappe nach dem Hohlen Stein, nähern sich die Wände der Klinge immer näher aneinander an und engen den Weg ein. Das schöne Erlebnis währt wie immer zu kurz und bald schon hat man die Schlucht durchquert (Wegpunkt 16–17).
Schwäbischer Wald Weg und Glaswanderweg
Ab hier geht es dann wieder weniger abenteuerlich, dafür aber entspannender über breite Forstwege weiter. Zunächst folgt man dem Schwäbischen Wald Weg. Hier gilt es auch, eine etwas steilere Bergaufpassage zu überwinden. Den Schwäbische Waldweg verlassen wir, sobald er den Glaswanderweg trifft (Wegpunkt 18–21). Der Glaswanderweg ist ein Themenweg. Verschiedene Informationsschilder geben Auskunft über diesen interessanten Teil der Waldgeschichte, der in der Umgebung von Spiegelberg eine besondere Rolle gespielt hat.
Den Glaswanderweg verlassen wir, sobald er auf die Verbindungsstraße von Spiegelberg nach Großhöchberg trifft (Wegpunkt 22–23). Nun muss man noch ein paar Meter dieser Straße folgen, dann biegt man Richtung Dauernberg ab und wander das einsame Sträßchen durch Wald und Wiesen zurück zum Ausgangspunkt (Wegpunkt 24–25).
Fazit
Angenehme und entspannende Wanderung. Landschaftlicher Höhepunkt ist unzweifelhaft die Tobelschlucht. Der ansonsten überwiegend durch den Wald führende Wegverlauf bietet dem Auge zwar nicht so viel, aber das empfand ich nicht als Manko. Naturbelassene Wege oder Pfade sind auf dieser Wanderung allerdings kaum zu finden und beschränken sich im Wesentlichen auf die Tobelschlucht und den Glaswanderweg.