Daten der Wanderung
Wertung

Lage der Wanderung
Höhenprofil

Daten
Länge: 13,58 km
Ausgangspunkt: Parkplatz an der K 1438 am Ortseingang von Oberböhringen aus Richtung Geislingen an der Steige kommend.
Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.61608895866, 9.78235199633734
Wanderkarte: Freizeitkarte 521, Göppingen, Remstal, Filstal, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
Wanderbeschreibung
Die Wanderung beginnt am Wanderparkplatz in Oberböhringen (Wegpunkt 0). Durch den Ort gehend erreicht man schnell den Golfplatz (Wegpunkt 1–2). Zunächst wandert man am Rande des Golfplatzes entlang (Wegpunkt 3), bis man bald darauf in einen Pfad am Waldrand abbiegt(Wegpunkt 4) und an der Traufkante entlang läuft. Begleitet wird der Pfad von verschiedenen kleineren und größeren Felsbrocken. So erreicht man schließlich den Ramsfelsen. Hier hat man eine schöne Aussicht über die Obstwiesen bei Kuchen vorbei am Spitzenberg zu den Dreikaiserbergen.
Dreimännersitz
Abwechselnd über schmalere Wege/Pfade führt der Löwenpfad anschließend zum Dreimännersitz (Wegpunkt 5–8), einem Aussichtspunkt mit Blick auf Geislingen. Hier gibt es auch eine Grillstelle.
Nun geht es bergab. Nach einer Weile erreicht man die Wiesenlandschaft (Wegpunkt 9–11) oberhalb von Geislingen und biegt – parallel zur B 466 – Richtung Bad Überkingen ab. Die Wanderung verläuft nun entlang des Tals durch die Obstwiesen. Nach einer Weile biegt der Weg einem kurzen aber knackigen Anstieg folgend wieder in den Wald ab. Hier gibt es zum Teil herrlich skurril wirkende, von Waldreben überwucherte Robinien.
Vom Schillertempel zum Jungfrauenfels
So wandert man weiter und erreicht den Schillertempel (Wegpunkt 12–14), geht an diesem vorbei und gelangt zum
„offiziellen“ Beginn des „Löwenpfads Felsenrunde“, erkennbar an einer ausführlichen Wandertafel. Wir befinden uns unmittelbar unterhalb der Hausener Wand
, einem breiten Felsmassiv, das über dem Filstal thront. Jetzt geht es über ein längeres Stück bergauf schließlich will der Jungfrauenfels erklommen werden. Der Text auf der Wandertafel spricht von einem moderaten Anstieg. Bereits nach ein paar Metern runzelt man allerdings die Stirn und fragt sich, was der Autor wohl unter steil verstehen würde. Doch nachdem man die ersten albtrauftypischen Steigungsmeter hinter sich gebracht hat, wird der Anstieg in der Tat für einen Albaufstieg moderater. So schraubt man sich kontinuierlich, aber nicht besonders lange den Berg hinauf (Wegpunkt 15–17).
Auf dem Michelsberg
Auf dem „Hochplateau“ des Michaelsbergs führt die Wanderung immer am Waldrand entlang, manchmal mehr außerhalb, manchmal mehr innerhalb des Waldes. Verschiedentlich kann man an den Felskanten weite Blicke auf die tief zerschnittene und zerfurchte Filsalb werfen. Doch hier oben hinterlässt die Wanderung auch bald ein ambivalentes Gefühl. Die Aussichten sind zum Teil herrlich, doch der Weg auf dem Plateau selbst - vorbei an übermannshohen Maisfeldern - hat zum Teil wenig erbauliches. Wenn es schließlich so weit ist, dass man quer über den Acker gehen muss, damit man wieder nach Oberböhringen kommt, dann ist das eine Etappe, die man halt achselzuckend gehen muss, weil es nicht anders geht (Wegpunkt 18–25).