Daten der Wanderung
Wertung

Lage der Wanderung
Höhenprofil

Daten
Länge: 12,45 km
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Touristinfo in Enzklösterle.
Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.6669211410295, 8.47056129536456
Wanderkarte: Freudenstadt, Kniebis, oberer Neckar, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord (4), Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
Wanderbeschreibung
Der Heidelbeerweg startet an der Touristinformation in Enzklösterle.Zunächst geht man durch den Ort am Spielplatz vorbei, quert bald darauf die Hauptsraße und orientiert sich auf der anderen Straßenseite Richtung Wald (Wegpunkt 0–2).
Auf den Schöllkopf rauf
Die Wanderung führt auf den Schöllkopf vorwiegend über Erdwege und schmale Pfade. Am Anfang wandern wir durch einen schönen Tannenwald, zwischen den starken Tannen schieben sich die jungen Bäume bereits durch die reichlich vorhandenen Lücken und formen ein abwechslungsreiches Waldbild. Anschließend geht es durch ein von grünen Moosen überzogenes Felsenmeer. Schließlich endet der Pfad auf dem Schöllkopf. Hier führt einem der Heidelbeerweg durch mächtige Felsen hindurch (Wegpunkt 3–9).
Aussichtsplattform
Auf breiteren Erdwegen wandert man bald darauf bergab zu der mitten in den Wald gebauten überdimensionalen und – zumindest auf mich – wie ein Fremdkörper wirkenden Aussichsplattform (Wegpunkt 10). Von hier hat man einen nicht übermäßig beeindruckenden Blick ins Tal. Ich frage mich, warum die Plattform überhaupt gebaut wurde. Es wirkt als hätten extra ein paar Bäume dafür gefällt werden müssen, damit man durch eine Schneise überhaupt erst ins Tal sehen kann.
Enzpromenade
Es geht weiter bergab. Durch ein Bachtal erreicht man nach einer Weile die von der B 294 nach Enzklösterle herabführende Kreisstraße (Wegpunkt 11–16), überquert diese und wandert noch eine Weile weiter, bis man den Ortsrand (Wegpunkt 17) erreicht. Durch den Ort führt der Heidelbeerweg zur Enzpromenade (Wegpunkt 18–19). Zwischen Enz und Wiesen spaziert man unweit des Ortes entlang, überquert die Enz und erreicht bald wieder den Wald (Wegpunkt 20–21).
Heidelbeerschaukel an der Erdbeerplatte
Die Wanderung macht nun eine weitere Schleife und führt über Erdbeerplatte (Wegpunkt 22) an der Heidelbeerschaukel zum Rotwildpark (Wegpunkt 23–25). Dieser Teil des Weges führt über breitere, häufig unbefestigte Erdwege. Am Rotwildgehege vorbei erreicht man bald wieder den Ortsrand (Wegpunkt 26). Eine weitere kurze Runde führt oberhalb von Enzklösterle durch den Wald. Am Wegrand kommt man an eine beeindruckend mächtige Fichte vorbei.
Auch auf dem letzten Teil des Weges (Wegpunkt 27–29), der wieder durch Enzklösterle führt, kommen wir an einer beeindruckenden Baumgestalt vorbei. Eine mächtige solitäre Douglasie mit weit hinabreichenden, ausladenden und sperrigen Ästen steht in der Nähe der Kirche. Von hier ist es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt (Wegpunkt 30–31).
Fazit
Der Heidelbeerweg macht insbesondere auf der ersten Schleife an einigen Stellen den Eindruck eines künstlich aufgrund touristischer Überlegungen angelegten Weges. Gerade die Aussichtsplattform wirkt wie ein Fremdkörper in der Landschaft. Der erste Teil der Wanderung, bis man wieder Enzklösterle erreicht hat, ist gleichwohl der schönere Teil des gesamten Weges.Premiumwege sprießen wie Pilze aus dem feuchten Herbstboden und es gibt sie mittlerweile im Dutzend billiger. Dabei ist nicht überall Premium drin, wo auch Premium draufsteht. Zumindest suggeriert „Premium“ &ndsah; zumindest bei mir – etwas besonderes und außergewöhnliches. Davon sollte man sich aber grundsätzlich nicht täuschen lassen. Der Heidelbeerweg ist vor allen Dingen sehr gut beschildert und auch unbestreitbar schön, aber Premium? Bei mir löst „Premium“ immer noch andere Assoziationen aus, aber sei's drum, ich werde wohl langsam umlernen müssen. ..