Daten der Wanderung
Wertung
Lage der Wanderung
Höhenprofil
Daten
Länge: 14,44 km
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Ebnisee
Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.919143495782656, 9.611191749572754
Wanderkarte: Freizeitkarte 518, Schwäbisch Hall - Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
Wanderbeschreibung
Der Ebnisee
Die Wanderung beginnt am großen Wanderparkplatz direkt am Ebnisee. Von hier überqueren wir zunächst die Straße, um am Ostufer des Sees entlang zu gehen. Ein befestigter Weg führt direkt am See entlang, erlaubt neben malerischen Ausblicken auch das Verweilen auf Bänken oder den direkten Zugang zum See, um eine Runde zu schwimmen.
Diesem Weg folgen wir bis ans Ende des Ostufers. Hier zweigt ein Pfad rechts ab - der Kirchweg Ebni mit dem Wanderzeichen Roter Punkt führt steil den Berg hinauf (Wegpunkt 1). Der Erdweg ist zunächst etwas ausgewaschen und von Erosionsrinnen durchzogen, wird aber bald besser. Nachdem wir einen Forstweg gequert haben (Wegpunkt 2) wandern wir auf dem Pfad weiter den Berg hinauf. Bald verebnet der Weg zusehends und zu unserer Linken (Wegpunkt 3) weist das Wanderzeichen Roter Punkt uns auf einen Abzweig hin, dem wir folgen. Durch den lichten Nadelwald erreichen wir bald darauf die Straße von Welzheim nach Murrhardt (Wegpunkt 4).
Der Limeswanderweg
Von der Stelle, an der wir jetzt stehen, wenden wir uns rechts, folgen dem Straßenverlauf eine Handvoll Meter und erreichen das rekonstruierte Fundament des Limesturms 9/116 nebst römischen Meilenstein. Der Naturpark Schwäbisch Fränkischer Wald ist bekannt für seine Anteile am UNESCO Weltkulturerbe Ostgermanischer Limes. Der Verlauf des Limes wird mal mehr mal weniger genau durch den Limeswanderweg abgebildet. Das Wanderzeichen des Limeswanderweges ist ein stilisierter Wachturm. Der Wachturm wird uns bis zum Kleinkastell Rötelsee leiten. Hier, oberhalb des Ebnisees, ist der Limes durch verschiedene sichtbare Zeichen und Informationstafeln besonders stark erfahrbar.
Auf der dem Wachturm gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein kleiner Parkplatz. Etwas unscheinbar geht von diesem der Limeswanderweg weiter und verläuft eine Weile mehr oder weniger parallel zur Straße (Wegpunkt 5). Dichte Tannennaturverjüngung prägt in weiten Teilen den Wald, durch den der Pfad sich windet. Zwischenzeitlich kommen wir an der Informationstafel zum Kleinkastell Ebnisee vorbei, das sich nur unweit von hier befunden hat.
Bald erreichen wir einen Forstweg (Wegpunkt 6). Die Wanderung führt rechts weiter an einem kleinen Parkplatz vorbei. Eine weitere Tafel vermittelt Wissenswertes über den Limes. Anstelle rechts zu gehen können wir uns auch kurz nach links wenden, ein paar Schritte dem Forstweg folgen und einen Blick in den Wald werfen. Man muss gar nicht die Fantasie bemühen, um hier Reste des Grenzwalls zu erkennen. Allerdings darf man keinen beeindruckenden tiefen Graben mit hoch aufgeschütteten Wall erwarten – ist der Blick etwas realistischer, dann sind die Spuren – wenn man es einmal weiß – unverkennbar.
Doch zurück zur Wanderung. Noch vor der Schranke wandern wir links und folgen weiter dem Wanderzeichen Limeswanderweg. Der Pfad endet an einer Straße (Wegpunkt 7), wir überqueren diese und gehen auf der anderen Straßenseite in den Wald hinein. Auch diese an sich sehr schöne Etappe endet erneut an einer Straße. Wir verlassen den Wald, finden erneut eine Informationstafel und gönnen uns eine kleine Limespause, denn diesmal machen wir einen Ausflug in die Waldgeschichte und werden über den historischen Schlittenweg informiert. (Wegpunkt 8).
Wir überqueren die Straße, wenden uns links und kurz darauf folgen wir rechts dem Weg am Waldrand entlang. Dem rechten Winkel des Waldrandes (Wegpunkt 9) folgen wir, orientieren uns immer am Wanderzeichen Limeswanderweg, bewundern die forstliche Glanzleistung der Wegbefestigung mit rotem Schutt, und kommen an eine Kreuzung, ab der die Orientierung etwas hakelig wird. Das Wanderzeichen ist verschwunden und taucht auch in der Folge zwar immer wieder (rechtzeitig) auf, bedingt aber das ein oder andere Mal etwas genaueres hinschauen oder gar suchen. Es geht geradeaus (Wegpunkt 10) weiter, den schmalen Grasweg durch die dichte Dickung folgend. Zunächst gar nicht wie ein richtiger Weg aussehend, erweitert er sich aber schnell und stößt auf eine T-Kreuzung (Wegpunkt 11). Das Wanderzeichen ist wieder da und so folgen wir ihm links. Nun geht mal ein Pfad mal eine forstliche Gasse ab und es ist nicht immer zwingend auf den ersten Blick erkennbar, wie der Weg verläuft. Aber keine Sorge: mit etwas Konzentration findet man sich zurecht. Wohl dem, der die Karte mitführt.
Der Pfad trifft bald auf einen Forstweg (Wegpunkt 12). Wir gehen rechts, verlassen den Wald, wandern über die Wiese Richtung Waldrand und betreten diesen auf der gegenüberliegenden Seite wieder (Wegpunkt 13). Auch dieser Erdweg stößt kurz darauf auf einen Forstweg (Wegpunkt 14) an dem wir uns rechts wenden und nach wenigen Metern wieder links (Wegpunkt 15) gehen und dem Wanderzeichen Limeswanderweg folgen. Wir wandern am inneren Waldrand entlang, bis dieser auf einen Feldweg trifft (Wegpunkt 16), biegen links ab und wandern durch Wiesen und Felder bis wir kurz vor einer Siedlung eine Holzscheune erreichen und hier links abbiegen (Wegpunkt 17). Diesem Weg folgen wir bis zum Aichstrutsee.
Baden im Aichstrutsee
Am Aichstrutsee angekommen (Wegpunkt 18) gehen wir rechts und wandern durch die Liegewiesen am Sandstrand und einem kleinen Campingplatz vorbei. Bei warmen, sommerlichen Wetter kann es hier etwas lebhaft sein. Am Kiosk wandern wir links weiter (Wegpunkt 19), biegen sofort darauf rechts ab und erreichen die Zufahrtsstraße zum Aichstrutsee (Wegpunkt 20). Nun rechts der Straße auf dem Fußweg Richtung Wald folgen und, sobald wir den Waldrand erreicht haben, geradeaus (Wegpunkt 21) das kleine Waldzipfelchen durchqueren. Der Weg endet an einem Feldweg (Wegpunkt 22). Links abbiegen und dem fast schnurgeraden Weg bis zum Kleinkastell Rötelsee folgen.
Vom Kleinkastell Rötelsee ins Wieslauftal
Das Kleinkastell Rötelsee besteht aus einer kniehohen, viereckigen Mauer und wird von einem kleinen Wall umgeben. Außerdem liegt es recht schattig und eignet sich hervorragend für eine Pause.
Die Wanderung allerdings biegt rechts hinter dem Kleinkastell ab (Wegpunkt 23) und führt zur Straße. Dort links zum Kreisverkehr (Wegpunkt 24), die Straße rechts zum Parkplatz überqueren und anschließend dem Radweg parallel zur Straße folgen. Für wenige Meter befinden wir uns hier auf dem Mühlenradweg.
Es dauert nicht lange und wir können die Nähe der Straße verlassen und biegen nach der Wasserfläche rechts (Wegpunkt 25) in einen Feldweg ein, dem Wanderzeichen Roter Strich bzw. dem Schild „Halde 1“ folgend. Den ersten linken Abzweig Richtung Hof (Wegpunkt 26) nehmen und am Waldrand rechts weiter gehen (Wegpunkt 27). Das Wanderzeichen Roter Punkt führt uns schließlich zu einem etwas unscheinbaren Abzweig zur Linken (Wegpunkt 28) in den Wald hinein.
Nun folgt eine sehr schöne Passage durch einen Nadelwald mit mal mehr mal weniger großen Laubholzanteilen. Schließlich endet der Weg an einem Forstweg (Wegpunkt 29). Nun rechts abbiegen, der kommenden Linkskehre folgen, anschließend die Brücke über die Wieslauf queren und an der dann folgenden T-Kreuzung (Wegpunkt 30) rechts abbiegen. Der Wieslauftalweg führt uns entspannt zurück zum Ebnisee. Sobald er die Straße erreicht, können wir uns entscheiden: Geradeaus den Ebnisee umrunden (empfehlenswert) oder aber rechts zurück zum Parkplatz.