Daten der Wanderung
Wertung

Lage der Wanderung
Höhenprofil

Daten
Länge: 12,37 km
Ausgangspunkt: Parkplatz am Wieslaufbahn Viadukt bei der Laufenmühle an der L 1080 von Welzheim nach Rudersberg
Parkplatz GPS (Lat,Lon): 48.88136851337537, 9.605226516723633
Wanderkarte: Freizeitkarte 518, Schwäbisch Hall - Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
Wanderbeschreibung
Laufenmühle und Wieslauf–Viadukt
Die Wanderung startet am Parkplatz Laufenmühle. Gleich zu Beginn erleben wir zwei der Höhepunkte dieser Wanderung – das imposante Viadukt, das die Wieslauf überspannt, und den Wasserfall des in die Wieslaufschlucht hinabstürzenden Edenbaches.
Zunächst wandern wir den oberhalb der
Wieslaufschlucht befindlichen Forstweg entlang. Das
Wanderzeichen Rotes Kreuz wird uns die erste Zeit führen. Zu
Beginn unserer Wanderung folgen wir ein Stück dem Geologischen
Pfad Welzheim . Bereits nach
wenigen Schritten erreichen wir einen Informationspunkt an einem
Grillplatz.
Die Wieslaufschlucht weist neben dem Edenbachfall noch einen
weiteren beeindruckenden Wasserfall an der Klingenmühle
auf. Wir gelangen dorthin
indem wir einen rechts abbiegenden geschotterten Weg steil bergab
in die Schlucht folgen (Wegpunkt 1). Der Weg ist
nicht zu verfehlen, ein Schild weist Richtung Klingenmühle.
Gefühlte Ewigkeiten lang war die Brücke über die Wieslauf zerstört. Mittlerweile allerdings hat man sie wiederhergestellt, und so kann man an der Klingenmühle vorbei gehen (Wegpunkt 2) und dem Pfad weiter in die Schlucht folgen.
Wieslaufschlucht
Nach wenigen Metern besteht die Möglichkeit einen Abstecher nach links zu einer weiteren Station des Geologischen Pfades zu machen. Eine arg verwitterte Informationstafel gibt uns erneut Einblicke in die Erdgeschichte. Von hier hat man auch einen perfekten Blick auf den Wasserfall unterhalb der Klingenmühle. Je nach Wasserstand der Wieslauf plätschert ein besseres Rinnsaal kaskadierend über den Fels oder die Wassermassen strömen reißend herab. Das Video zeigt die Wieslaufschlucht nach starken Regenfällen.
Folgt man dem Tal, kommt bald erneut ein Steg. Die abenteuerlichen Zeiten sind weitgehend vorbei, denn dieser Steg war vor noch gar nicht allzu langer Zeit zerstört und unter einer mächtigen, umgefallenen Esche begraben. Wer hier vorbei wollte, bekam nasse Füsse oder musste über Stamm und Reste vom Steg jonglieren und klettern.
Der Weg führt uns schließlich zur Straße Klaffenbach – Welzheim (Wegpunkt 3). Wir biegen links ab und wandern kurz an der Straße entlang und am Ortsschild Steinbach (Wegpunkt 4) biegen wir rechts ab und verlassen die Straße.
Strümpfelbachtal
Die kleine Ansiedlung durchquerend gelangen wir durch Obstwiesen am Waldrand entlang zum Eingang des Strümpfelbachtal (Wegpunkt 5). Ein wohlmeinendes Schild weist uns daraufhin, das nun eine gefährliche Wegstrecke auf uns wartet. Da wir aber bereits die Wieslaufschlucht hinter uns gebracht haben kann uns das nicht mehr schockieren und deswegen marschieren wir unverzagt weiter. Und tatsächlich: der mit vielen Stegen und Brücken gesicherte Weg erweist sich nicht gerade als Herausforderung. Allerdings sollte man bei feuchter Witterung auf den Stegen vorsichtig sein. Diese können teilweise höllisch glatt werden. So spazieren wir gemütlich durch das Tal und erfreuen uns der vielen kleinen und größeren Wasserfälle.

Es geht immer geradeaus bis wir nach geraumer Zeit auf eine Teerstraße treffen an der wir links (Wegpunkt 6) abbiegen. Der Weg führt bergab und wir erreichen die Brandruine der Nonnenmühle. Hier wenden wir uns nach rechts (Wegpunkt 7) und gelangen über einen Erdweg in den Weiler Voggenhof. An der Dorfstraße biegen wir links ab (Wegpunkt 8). Kurz nachdem wir die ersten Häuser hinter uns gelassen haben, zweigt rechts leicht bergab führend ein Erdweg Richtung Wald ab(Wegpunkt 9). Wir folgen den Weg in den Wald und orientieren uns an dem Wanderzeichen Rotes Kreuz (Wegpunkt 10), das uns nach Ebni führt.
Ebni
In Ebni angekommen wenden wir uns zunächst nach links und
biegen bereits nach wenigen Metern wieder rechts ab (Wegpunkt 11) und spazieren vor bis zur
Breitäckerstraße (Wegpunkt
12). Hier links abbiegen und bis zur Hauptsraße gehen.
(Wegpunkt 13). Der Weg führt
über den uns gegenüberliegenden Hof weiter. Zunächst
durch Wiesen gehend erreichen wir bald darauf einen Wald. Jetzt
sind es nur noch wenige Meter bis wir den Ebnisee erreichen.
Ebnisee
Malerisch liegt der Ebnisee vor einem, wenn man die kleine Anhöhe herunterspaziert. Das es sich um einen künstlichen Stausee handelt, vermutet man dagegen nicht. Der See wirkt, als hätte er schon immer hierhin gehört. Doch es war anders. 1745/46 wurde der Ebnisee zum ersten Mal angestaut, um den Anforderungen des Holztransports gerecht zu werden.
Die Wanderung führt nun rechts am See entlang weiter bis zur Straße, überquert diese und folgt anschließend dem gegenüber beginnenden Wieslauftalradweg stur geradeaus (Wegpunkt 14-15) zurück zur Laufenmühle.
Das Tal hat einen ganz anderen Charakter als zu Beginn der Wanderung. Hier ist es breit und der Weg ist befestigt. Es dauert eine gute Stunde bis wir an der Lauffenmühle die L 1080 wieder erreichen und unsere Wanderung ein Ende nimmt. Allerdings kann der See auch links herum umgangen werden. Hier bietet sich dann Gelegenheit zum Einkehren, Boot fahren oder einfach nur auf einer der Bänke zu entspannen und auf den See hinaus zu blicken. Da es einen Rundweg um den See gibt, gelangt man schließlich kurz hinter dem Parkplatz ebenfalls zur Einmündung des Wieslauftalradweges.